Arbeitsblatt -Tattoos und Piercings
Tätowierungen und Piercings gibt es schon lange. Der älteste Beweis ist etwa 7.000 Jahre alt und wurde bei einer tätowierten Mumie gefunden.Im europäischen Mittelalter waren christliche Tätowierungen verbreitet. Sie sollten in einigen Ländern den Übertritt zum Islam verhindern. Das Wort „Tätowierung“ kommt aus der tahitianischen Sprache. Es bedeutet „eine Zeichnung auf der Haut“. Heute ist dieser Körperschmuck mehr ein Symbol für Schönheit und Selbstdarstellung.Diskussion:Möchtest du gern ein Tattoo oder ein Piercing haben? Oder hast du Angst, dass du das irgendwann bereuen würdest?Der Trend scheint unaufhaltsam. Besonders unter jungen Leuten ist es angesagt, sich für den begehrten Körperschmuck die Haut durchstechen zu lassen. Das Problem: Die gesundheitlichen Risiken, die mit dem Tätowieren und Piercen verbunden sind, werden häufig verkannt.Sie können die Diskussion auch mit einer Recherche zu folgenden Fragen verbinden: „Welche Bedeutung haben Tattoos und Piercings in traditionellen Gesellschaften?“ „Kann man die alten Auffassungen mit dem gegenwärtigen Trend vergleichen?“ Ziel des Einstiegs ist es, mögliche Vorurteile abzubauen, ein offenes Gesprächsklima zu schaffen und deutlich zu machen, dass dauerhafter Körperschmuck mehr ist als ein Trend. Am Ende sollte jeder/jede SuS in der Lage sein, in Bezug auf Tätowieren und Piercings eine bewusste Entscheidung treffen und die Konsequenzen tragen zu können.